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Nicht immer ist der Verlauf des Zahnfleischrandes harmonisch und gleichmäßig. Bakterien verursachen bei mangelnder Hygiene chronische Entzündungen. Als Folge resultiert die bereits beschriebene Parodontose mit Knochenverlust. Ein weiterer wichtiger Faktor für Knochen- und Zahnfleischverlust ist das falsche / aggressive Zähneputzen. Vor allem das horizontale Putzen mit viel Kraft zerstört die Oberflächen der Zähne und begünstigt den Knochenrückgang. Die Folgen sind einerseits freiliegende, hoch empfindliche Zahnhälse und zweitens Zahnlockerungen mit Zahnverlust. Im dargestellten Fall wurde an einem unteren Schneidezahn mit 8 mm Knochenverlust an der äußeren Wurzelfläche neues Zahnfleisch integriert.
Die Parodontose wurde mit Handinstrumenten und Lasertherapie behandelt:

Eine falsche Putztechnik mit zuviel Kraft und einer horizontalen "Schrubb"-Bewegung zerstört das Zahnfleisch und den Knochen über der Zahnwurzel. Die Folgen sind freiliegende Wurzelflächen, starke Temperaturempfindlichkeiten, fehlende Ästhetik, Knochen- und Zahnfleischverlust und letztendlich: Zahnverlust.

Diese extremen Rezessionen werden durch eine Kombination aus mikrochirurgischer Transplantation von Bindegewebe aus dem Gaumen auf die Wurzel- und Knochenflächen und einer lokalen Weichgewebsplastik therapiert. Nach einem Jahr ist der Zustand stabil, gesund und ästhetisch hoch ansprechend.
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Quelle: http://zahnarzt-dr-mehmke.de/Zahnfleischkorrektur